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Unser Selbstverständnis

  • Wir wollen nur beschreiben, was im Film tatsächlich zu sehen ist. Wir verstehen uns also im weitesten Sinne als Dolmetscher.
  • Jegliche Interpretation des Geschehens im Film soll unterbleiben.
  • Die Beschreibung erfolgt nur in den Dialogpausen, idealerweise während Phasen der Stille. Da sich das nicht immer einrichten lässt, dürfen Musik und Geräusche nur nach sorgsamster Abwägung übersprochen werden. Bei extrem dialogorientierten und handlungsarmen Filmen müssen u. U. auch Dialoge, die für das Verstehen nicht zwingend erforderlich sind, übersprochen werden, um notwendige Informationen, wie Personen- oder Handlungsbeschreibungen, zeitnah vermitteln zu können. Dieses muss aber in jedem Fall als ultima ratio und reine Ausnahme von der Regel gehandhabt werden.
  • Wir achten darauf, dass Musik, Geräusche, aber auch die Stille erhalten bleiben, da diese auch Teil der Aussage des Films sind.
  • Da in der Regel nur eine kurze Zeitspanne für die Beschreibung zur Verfügung steht, wird eine Auswahl nach Priorität getroffen: Die Information, die für das Verständnis der Szene am wichtigsten ist, hat Vorrang. Wichtig sind immer: Angaben zu Ort und Raum, Zeit, agierenden Personen und zur Handlung.
  • Es dürfen keine Verkürzungen durch zusammenfassende Beschreibungen vorgenommen werden.
  • Die Beschreibung soll nichts vorwegnehmen, was u. a. die Spannung des Films für den Zuhörer beeinträchtigen könnte.  Anzustreben ist eine weitgehend simultane Bild- und Textrezeption.
  • Wir sind uns bewusst, dass eine Filmbeschreibung in besonderem Maße auf die Bedürfnisse der Zuhörerinnen und  Zuhörer angepasst sein muss. Wir lassen deswegen unsere Beschreibungen von sachkundigen Blinden und Sehbehinderten regelmäßig auf ihre Qualität hin überprüfen. Anregungen für Änderungen arbeiten wir nicht nur ein, wir verwenden dieses Feedback auch dazu, die Akzeptanz unserer Beschreibungen nachhaltig zu verbessern.


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